Lesen lernen – was sonst?

Lesen lernen – was sonst?

Seit 2012 gibt es Lesepaten an unserer Schule. Das sind ehrenamtliche Personen, die unsere Schüler beim Lesenlernen unterstützen und fördern.
Im Schuljahr 2016/17 unterstützen uns 8 Lesepaten, die einmal wöchentlich mit den Kindern das Lesen trainieren. In kleinen Gruppen von 2-4 Schülern werden Texte erlesen, Fragen dazu beantwortet und über das Gelesene gesprochen.
Lesen ist eine der wesentlichen Schlüsselkompetenzen, die Kindern neue Horizonte erschließt. Indem Schüler Lesen lernen und über das Gelesene auch sprechen und reflektieren, können sie sich Wissen selbständig aneignen.
Dabei steht an erster Stelle die Lesefreude, dann folgt die Lesefertigkeit und schließlich das Leseverständnis.
Unsere Lesepaten leisten dazu wertvolle Anregungen und Beiträge.

Wir haben einmal nachgefragt, was unsere Lesepaten zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit bewegt.Frau Gauder:

Ich gehe einmal wöchentlich in die Grundschule Stulln und lese mit Erst- und Zweitklässlern, meistens in Kleingruppen mit vier bis fünf Kindern. Es wird reihum gelesen, entweder aus dem Lesebuch oder von der Lehrerin empfohlene Texte. Die Freude, mit der die Kinder ihr Können zeigen wollen, steckt richtig an. Wehe, ein Kind darf mehr lesen als das andere, dann folgt sofort Protest. Loben fällt da wirklich leicht und wird mit einem strahlenden Gesicht quittiert.
Da Lesen für mit schon immer zum Leben gehörte wie das Atmen, habe ich als Lesepatin wieder eine neue Berufung gefunden. Den Kindern jedenfalls scheint`s zu gefallen

Besonderheiten:
Die Lesepaten treffen sich 2 bis 3 mal im Jahr zum Erfahrungsaustausch.
Lesepaten werden nach Möglichkeit auch in Leseprojekte wie Vorlesen am bundesweiten Vorlesetag, Besuch der Gemeindebücherei oder einem Lesepicknick im Sommer eingeladen.
Der Förderverein unterstützt das ehrenamtliche Engagement der Lesepaten mit einem gemeinsamen Essen am Schuljahresende und kleinen Präsenten.
Es gibt eine enge Kooperation mit der „Stiftung Lesen“
Die Grundschulklassen werden gezielt zum Antolin-Projekt hingeführt.
Wir Lehrer, Schüler und Eltern sind dankbar für diese Unterstützung.