Berufsorientierung bei Kolping – eine aufschlussreiche Erfahrung!

Berufsorientierung bei Kolping – eine aufschlussreiche Erfahrung!

Im Januar hatten die beiden 7. Klassen die Möglichkeit, beim Kolping Bildungswerk Schwandorf in die Berufsbereiche Technik, Wirtschaft und Soziales rein zu schnuppern.

Im Bereich Technik wurde aus Holz ein Stifte-Halter gefertigt, wozu selbstverständlich äußerst genaues Arbeiten notwendig war. Das Aufzeichnen, Sägen, Schleifen und Verleimen fiel dabei aber nicht jedem leicht. Aus Metall sollte eine Rose geschaffen werden. Dazu mussten mit Hilfe von Schablonen verschiedene Muster aufgezeichnet werden, mit der Blechschere ausgeschnitten, scharfe Kanten entgratet, mit Zangen geformt und schließlich alles zusammengebaut werden. Auch im Bereich KFZ konnte viel Wissenswertes erfahren und direkt am Auto gearbeitet werden.

Die Schülerinnen und Schüler lernten mehr über den Wirtschaftsbereich, übten Verkaufsgespräche, das Kassieren und den freundlichen Umgang mit Kunden. In Hauswirtschaft ging es nicht nur um die Zubereitung von leckeren Speisen, sondern auch um die Dekoration des Tisches, das Eindecken des Geschirrs und Bestecks und einfache Benimm- und Hygieneregeln. Sehr vielseitig zeigte sich der Beruf des Friseurs: Die Schülerinnen und Schüler bekamen beispielsweise gezeigt, wie sie richtig Lockenwickler setzen, massieren oder eine Typberatung durchführen.

Im sozialen Bereich wurden viele Fragen geklärt: Wie fühlt sich ein auf den Rollstuhl Angewiesener? Wie soll ich ihm gegenübertreten oder wie soll ich ihn behandeln? Was muss ich dabei berücksichtigen? Wie lagere ich einen Komapatienten? Sich in andere Personen hineinversetzen, wurde mit Hilfe von Rollenspielen erprobt, die dabei helfen sollten, die Empathie-Fähigkeit zu schulen.

Die Woche bei Kolping bereicherte die Schülerinnen und Schüler und soll ihnen dabei helfen, langsam herauszufinden, welcher Beruf zu ihnen passt. Zudem wurde ihre Präsentationskompetenz geschult, als sie am 06.02.18 den Eltern begeistert ihre Ergebnisse und Erfahrungen durch Plakate und Vorträge bei einem Elternabend präsentierten.