Suchtprävention Klasse 7a-G

Am 09.Januar und am 23.Januar 2020 war die Sozialpädagogin und Präventionsbeauftragte des Gesundheitsamts Schwandorf, Frau Hirn, an der Mittelschule Schwarzenfeld zu Gast.

Beim ersten Termin verbrachte die Klasse 7a-G einen Vormittag zum Thema Sucht mit Frau Hirn, der Klassleiterin und der Jugendsozialarbeiterin. Durch insgesamt drei verschiedene Übungen konnte die Klasse verschiedene Aspekte der Sucht kennenlernen.

Bei der ersten Übung hatte die Klasse die Aufgabe, gemeinsam einen Stab auf den Boden zu fühlen, ohne dass der Kontakt zu den Händen abbricht. Dabei merkte die Klasse, wie wichtig der Zusammenhalt untereinander ist.

Bei der zweiten Übung ordneten die Jugendlichen Gegenstände und Symbole in drei Kategorien „Legale Suchtmittel“, „Illegale Suchtmittel“ und „Verhalten“. Überrascht waren die Schüler*innen davon, dass man auch süchtig nach Arbeit oder süchtig nach Sport sein kann.

In der dritten Praxisübung hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, Beispiele zum Thema Sucht auf einer Skala von 1 (Kein Risiko) bis 10 (volles Risiko) zu platzieren.

Mit dem Suchtpräventionsprojekt sollte bei den Schüler*innen ein Bewusstsein geschaffen werden, was „normaler“ Konsum ist und ab wann eine Sucht entsteht. Zudem durften die Kinder Wünsche auf Wunschkarten schreiben, welches Verhalten sie beim Thema Sucht von ihren Eltern erwarten. Viele Jugendliche wünschen sich mehr Gespräche und Vertrauen, dass sie selbst kluge Entscheidungen treffen können. Einige der Schüler*innen sind sogar wunschlos glücklich damit, wie ihre Eltern das Thema Sucht mit ihnen angehen.

Beim Elternabend am 23.Januar 2020 stellten die Schüler*innen der Klasse 7a-G in Gruppen verschiedene Berufe vor, die sie in der Kolping-Woche kennenlernen konnten. Die Eltern durften von Station zu Station gehen und sich von ihren Kindern das Gelernte erklären lassen. Sowohl ein Plakat mit Präsentation, als auch ein kleines Spiel erklärten die unterschiedlichen Berufsbilder.

Im Anschluss daran führte Frau Hirn mit den Eltern der Klasse 7a-G ebenfalls die dritte Übung durch, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Einstellung zu Sucht festzustellen.

Zu Guter Letzt wurden den Eltern die Wünsche der Kinder überreicht und laut vorgelesen. Dadurch wurde eine gute Basis für weitere Gespräche zwischen Eltern und Kindern zum Thema Sucht geschaffen.

 

Veronika Kopf (Sozialpädagogin)