9. Klasse

Weihnachtspäckchen bringen Kinderaugen zum Strahlen

„Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt“. Die Wahrheit in diesem Spruch von Albert Schweitzer können die freiwilligen Helfer der Hilfsorganisation von Humedica immer wieder erleben, wenn Sie die liebevoll gepackten Weihnachtspäckchen den Kindern in Osteuropa überreichen. Für viele von ihnen ist es das erste Weihnachtsgeschenk, das sie in ihrem Leben bekommen. Die Schüler der Grund- und Mittelschule Schwarzenfeld und Stulln unterstützten auch in diesem Jahr wieder die „Geschenk mit Herz“ Aktion und haben fleißig Weihnachtspäckchen gepackt. Voller Stolz dürfte die 2. Klasse beim Verladen der 125 Päckchen helfen.

Vielen lieben Dank an alle Päckchen Heldinnen und Helden!

 

Liebe Grüße

 

Josefa Ruhland (Fachoberlehrerin)

 

 

509 Schulen in Bayern als „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ausgezeichnet darunter auch wiederholt die Schule Schwarzenfeld

509 Schulen in Bayern erhalten für ihren Einsatz im vergangenen Schuljahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“. Der bayerische Naturschutzverband LBV, Umweltminister Thorsten Glauber und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo beglückwünschen die prämierten Schulen, die diesen Titel nun ein Jahr lang tragen werden. „Die ausgezeichneten Schulen tragen durch ihr Engagement dazu bei, das Schulleben Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten. Sie setzen sich für Klima- und Biodiversitätsschutz ein und fördern globale sowie generationenübergreifende Gerechtigkeit“ sagt die Bayerische Landeskoordinatorin Birgit Feldmann vom LBV.

Die diesjährige Auszeichnung wird an Schulen vergeben, die sich im Schuljahr 2020/21 in zwei Handlungsfeldern für Umwelt und Nachhaltigkeit eingesetzt und durch konkrete Maßnahmen innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft Schritt für Schritt in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt haben. Sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene haben konkrete Ideen entwickelt, sich auch in Pandemiezeiten für Umwelt und Nachhaltigkeit zu engagieren. „Jede ausgezeichnete Schule konnte nachweisen, dass Schüler*innen an den Aktivitäten engagiert und eigenverantwortlich beteiligt waren und innerhalb des Schuljahres Weiterentwicklungen unter dem Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erreicht haben“, so Birgit Feldmann. Über die Auszeichnung entscheidet jährlich eine Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung.
Eine besondere Herausforderung waren die wechselnden Phasen des Präsenz- und Distanzunterrichts.

Die Schule Schwarzenfeld hatte für vergangenes Jahr eine Baumpflanzaktion in Planung. Leider war es wiederum nicht möglich in der pandemischen Lage diese durchzuführen. Deshalb wurde stattdessen ein Projekt zur Artenvielfalt angestoßen. Dafür haben die Schüler der Klasse 4c bereits während des Homeschoolings bei sich zu Hause Sonnenblumen gesät, mit denen sie die Bienen und die Hummeln auf ihrer Suche nach Nahrung unterstützen.
Die Schüler der Klasse 4a haben Blühwiesen im Umfeld der Schule angelegt, indem sie „brache“ Flächen wieder aufbereitet, den Boden für die Saatmischung aufgewertet und eine Bienen-/Schmetterlingsmischung (mehrjährig) angesät haben. Auch an der Außenstelle der GMS Schwarzenfeld, im Nachbarort Stulln, wurde vor dem Eingang eine Blühfläche entwickelt, sodass die Schülerinnen und Schüler in den Pausen die Insekten bei der Nahrungssuche beobachten konnten.
Als zweite Dimension war zunächst eine große Müllsammelaktion mit Klassen der Mittelschule geplant. Die gefundenen Ressourcen sollten daraufhin von den Schülerinnen und Schülern zu Kunstwerken verarbeitet und in der Aula ausgestellt werden. Das Projekt konnte aufgrund der langen Phase des Distanzunterrichts nicht realisiert werden. Die SMV schlug außerdem eine Kleidertauschbörse vor, um der in Bezug auf Kleidung vorherrschenden Wegwerfmentalität – „Fast Fashion“ – entgegenzuwirken. Im Rahmen dessen könnte man soziale Missstände in den Kleiderfabriken thematisieren. Pandemiebedingt konnte die Idee der SMV leider nicht umgesetzt werden. Die Idee ist jedoch bereits für das Schuljahr 2021/22 vorgemerkt. Hier gab es aber dann mehrere kleine, dezentrale Projekte. Die 4. Klassen nahmen im Zeitraum vom 19.4.-21.5.21 an der digitalen Weltwasserwoche teil. Dieses Projekt war in den HSU-Unterricht eingebunden, jedoch nicht auf diesen beschränkt. Die 7. Klassen der Mittelschule (7a und 7b-g) sowie die Klasse 3c befassten sich während des Distanzunterrichts mit dem Thema Upcycling.

 

https://youtu.be/cTLjWq32p8o
Staatsminister Thorsten Glauber und Prof. Dr. Michael Piazolo gratulieren den ausgezeichneten Schulen 2021

 

Andreas Reißer (Lehrer)

 

 

Fahrt nach Mödlareuth

Mödlareuth nach dem zweiten Weltkrieg: ein geteiltes Dorf, auf der einen Seite in der sowjetischen, auf der anderen in der amerikanischen Besatzungszone. Menschen und Boden getrennt voneinander durch den Tannbach. Später mit der Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 teilte sich das Dorf in Gebiete der DDR und Bundesrepublik. Im Jahre 1989 wurde der Grenzdurchgang Mödlareuths im Zuge des Mauerfalls geöffnet und endlich konnten sich die Bürger*innen wieder begegnen.

Bis heute gehört verwaltungstechnisch eine Hälfte des Dorfes zum Freistaat Thüringen, der andere zum Freistaat Bayern. Im Gegensatz zu früher stehen Besucher*innen mit ein paar Schritten über die Brücke auf dem Boden des anderen Bundeslandes.

Im November besuchte die neunte Klasse der Mittelschule Schwarzenfeld das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth. Der Besuch bot den Schüler*innen die Möglichkeit, eine Filmvorführung zu besuchen. Der Film schilderte den Ablauf des Mauerbaus, geschichtliche Hintergründe zur Trennung und Wiedervereinigung des Dorfes und persönliche Geschichten Betroffener.

Eine Führung durch das Außengelände des Museums ermöglichte den Schüler*innen einen lebendigen Einblick in die damalige Zeit. Gezeigt wurden beispielsweise die Überreste der Mauer, einige Nachbauten von Schutzzaun und Aussichtsturm, eine Hundevorrichtung für die damals eingesetzten Wachhunde und vieles mehr.

Besonders anschaulich skizzierten echte, defekte Tretminen und Selbstschussvorrichtungen die Ernsthaftigkeit der Lage zu Zeiten der Mauer, ähnlich wie die Schilderung individueller Fluchtgeschichten von Bürger*innen aus der Umgebung.

Die Führung fand in der Fahrzeughalle des Museums ihr Ende, wo Militärwägen und andere Kfz im Originalzustand zu bewundern sind.

Die Schulklasse erarbeitete bereits im Voraus die Inhalte der Teilung Deutschlands, insbesondere des Ortes Mödlareuths. Die Themen Flucht und Wiedervereinigung, Sehnsucht nach den Menschen und dem Leben auf der anderen Seite begleiteten die Menschen nicht nur damals, sondern sie sind auch in der heutigen Zeit stets präsent.

Die Klasse blickt auf den Tag in Mödlareuth positiv zurück. Die Gedenkstätte dient nicht nur als Lernort für Menschen, sondern vielmehr als Ort der Erinnerung, damit das Geschehene nicht in Vergessenheit gerät.

 

Veronika Kopf (Sozialpädagogin)

 

Sponsoren unterstützen „Lauf-Dich-Fit“-Aktion nachhaltig

Nachdem Corona viele, viele sonst übliche sportliche Aktivitäten an unserer Schule unmöglich gemacht hat, soll es mit allmählicher Rücknahme der Corona- Maßnahmen wieder umso mehr sportliche Aktivitäten geben.  

Mit der „Lauf- Dich- Fit“ – Aktion, einem kleinen Laufwettbewerb gelang noch vor den großen Ferien ein Auftakt nach Maß: Die Schülerinnen und Schüler von Grund- und Mittelschule gaben ihr Bestes, um einmal die begehrte „Lauf-Dich-Fit“ – Urkunde mit 15, 30 oder 45 Minuten Laufen am Stück zu ergattern; andererseits galt es, den Unterstützern und Sponsoren der Laufaktion mit Lauf- und Leistungsbereitschaft zu beweisen, dass deren finanzielles Engagement gut angelegt sein wird. 
Mit den eingegangenen Beträgen des Architekturbüros Kraus, der Planungsbüros Müller und Hiller und der großzügigen Spende des Hauptsponsors Privatmolkerei Bechtel wird die Sportanlage um ein weiteres Filetstück bereichert werden: Im neuen Schuljahr wird der Plan eines Beachvolleyball und -fußballfeldes umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich mit Laufleistungen, die deutlich über den Trainingsleistungen lagen.

 

Bild 1:

Vom Hauptsponsor Privatmolkerei Bechtel hatte es sich der Betriebsleiter Stefan Zimmermann nicht nehmen lassen, persönlich den Scheck mit einer außerordentlichen Spendensumme an die Schülerinnen und Schüler zu übergeben – hier im Bild mit Schulleiter Siegfried Seeliger, der sich nachdrücklich für die Unterstützung „von außen“ und das interne Engagement von Schülern* und Lehrkräften bedankte.

 

Bilder 2-4:

Schüler wie Lehrer waren aktiv dabei – schließlich ging es um die Anerkennung der eigenen Laufleistung – zugleich aber auch darum, den Sponsoren mit Anstrengungsbereitschaft und Ausdauer den Dank für deren Engagement zurückzugeben.

 

Siegfried Seeliger (Schulleiter) 

Schülersprecherwahl 2021

Am 07.10.2021 fand an der Mittelschule Schwarzenfeld die alljährliche Wahl der Schülersprecher*innen statt.

Insgesamt ließen sich sechs Schüler*innen der Klassen fünf bis neun zur Wahl aufstellen. Die  Kandidat*innen gestalteten Wahlplakate, auf denen sie ihre Ziele zur Mitgestaltung der Schule präsentieren.

Für das neue Schuljahr wurden in der Klassensprecherversammlung Frau Dausch und Herr Seefeld zu den Vertrauenslehrern der Schule gewählt. Die beiden Lehrkräfte betreuen künftig die SMV.

Die Wahl zur Schülersprecher*in fand erstmalig in der Schul-Mensa statt. Alle Kandidat*innen waren als Wahlhelfer*innen dabei und organisierten einen reibungslosen Ablauf der Wahl. Die Mittelschule erzielte eine tolle Wahlbeteiligung von 85 %.

In diesem Schuljahr 2021/2022 ist die SMV folgendermaßen zusammengesetzt:

  1. Schülersprecherin: Vanessa Kölbl, Klasse 9A-G
  2. Schülersprecher: Theo-Gabriel Böhnstedt, Klasse 7A-G

Alex Martinez, Klasse 5A-G

  1. Schülersprecher:   Max Wagner, Klasse 8B-G

Wir gratulieren zur Wahl und freuen uns auf kreative Ideen, lustige Aktionen und eine tolle Zusammenarbeit!

 

Veronika Kopf (Sozialpädagogin)

Klassenfotos bestellen…

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

anbei die Information unseres Fotografen Holger Wild bezüglich der Bestellung:

Ein Muster des jeweiligen Klassenfotos kann im Schaukasten vor dem Schuleingang  (Nabburger Str.) angesehen werden. In Stulln sind die Bilder an der Eingangstür befestigt.

Wenn Sie ein Klassenfoto bestellen möchten, geben Sie  bitte den Bestellschein bis spätestens 07.10.2021 an den Klassenlehrer zurück. Spätere Bestellungen können nicht mehr angenommen werden. Den Bestellschein bekommen die Kinder mit nach Hause.

Die Bezahlung erfolgt bei der Ausgabe des Klassenfotos. Wir informieren die Schüler sobald die Bilder vorliegen.

Beste Grüße

Ihre Schulleitung

Holunderküchel – Hollerkiachl – Hollerkeichl

Tradition und Leckeres

in einer Aktion

des Bereiches Hauswirtschaft und Soziales sowie der Schulsozialpädagogik

 

Endlich Sommerzeit – Zeit zum „Hollerkeichl ausbacken“ am Mittwoch, 16.06.2021 von 9-11 Uhr im Schulgarten!

Richtig groß herangewachsen waren die leicht hellgelben Holunderblüten und warteten nur noch darauf, zu Holunderkiachln (südlichster Landkreis),  Holunderkeichln oder Hollerkeichln (nordöstlicher Landkreis) verarbeitet zu werden.

„Holunderkeichln backen“ ist eine alte, lange Tradition in der Oberpfalz und in anderen bayerischen Gebieten, die wir gerne gemeinsam wieder aufleben lassen wollten.

Dabei bedeutet Tradition (tradire = hinübergehen von einem zum anderen, etwas übergeben), dass ein beliebter, besonderer Brauch oder auch ein sehr schmackhaftes Gericht  – in diesem Fall das „Hollerkeichln backen“ – von einer Generation  zur nächsten Generation weitergegeben wird. So haben es die Mütter den Töchtern – vielleicht auch Söhnen – und diese wiederum ihren eigenen Kindern oder Enkelkindern gelernt.

Hollerkiachln werden in der Zeit der Holunderblüte von Mai bis Juli gebacken. Dazu werden die frisch aufgeblühten Dolden des Holunderstrauches in Backteig getunkt und daraufhin in heißem Schmalz herausgebacken.

So manch einer der Schüler kannte das „Holunderkeichln backen“ bereits oder erinnerte sich ansatzweise daran. Eine Schülerin hatte sogar ein Referat über den Holunder und seine vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten erstellt. Beispielsweise kann er verwendet werden, um Sirup, Bowle, Gelee oder Saft und Tee für die Erkältungszeit zuzubereiten.

 

Die Aktion bzw. das Ausbacken der Hollerkeichl fand im Schulgarten statt, wobei jeweils eine Klasse der Mittelschule zuschauen konnte und natürlich mit den Lehrern herzlich eingeladen war, die Hollerkeichl gleich zu probieren.

Wir freuten uns sehr, dass die Aktion mit den Schülerinnen aus dem Bereich Hauswirtschaft und Soziales bei den Mittelschülern großen Zuspruch fand und bei der Organisation alle gewinnbringend und fleißig zusammenhalfen. Ein großes Danke hierbei an unseren Hausmeister Herrn Kral, der uns mit Strom, Wasser und Tischen versorgte.

 

Selwa gmachte Hollerkeichln schmecken einfach mega guat!    

 

Josefa Ruhland (Fachoberlehrerin) & Barbara Schuster (Schulsozialpädagogin)

Let´s talk about it!

Das Projekt „Let´s talk about it!“ fand in den letzten Schulwochen vor den Abschlussprüfungen 2021 statt. Als Zielgruppe wurde die 9. Jahrgangsstufe ausgewählt, deren Unterricht im Wechsel stattfand.

Mit dem Erwachsenwerden und dem Übertritt ins Berufsleben kommen viele Möglichkeiten, aber auch viel Verantwortung auf die Schüler*innen zu. Umso wichtiger ist es, die Themen Sexualität, Selbstbestimmung und Verhütung altersgerecht erneut zu wiederholen.

Das Frage-Antwort-Projekt zur Sexualaufklärung wurde von Herrn Daschner, dem Klassenleiter der 9A und der Jugendsozialarbeiterin Frau Kopf durchgeführt. Somit konnten die Jugendlichen anonym die Fragen stellen, die sie bewegen.

Ziel des Projekts ist die Vermittlung von Grundwissen hinsichtlich des eigenen Körpers und der eigenen Sexualität. Somit wurde auch ein Beitrag zur Selbstsicherheit der Schüler*innen geleistet.

Unterstützt wurde „Let´s talk about it!“ durch den Verhütungsmittelkoffer und die Broschüren (BZgA) der Staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen in Schwandorf, wodurch viele unterschiedliche Methoden zur Empfängnisverhütung angesehen und diskutiert werden konnten.

Die kostenlosen Materialien für die Übungsstationen stammten von Always, O.B., BillyBoy und Ritex.